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Bodenfund in Hannover
Selbst in der Gegenwart ist es noch möglich, daß mitten in einer deutschen Großstadt diverse Reste von Militärgerät aus Zeiten des II. Weltkrieges geborgen werden können. Im Norden der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover befand sich während des Krieges eine Wehrkreis-Waffenanstalt. In diesem Betrieb wurden Waffen instandgesetzt und umgerüstet. Das Gelände wurde nach dem Krieg von der Britischen Armee als Langenhagen Barracks genutzt. Nach deren Abzug wurde beschlossen, auf dem Areal einen Industriepark einzurichten. Bei den Bodenuntersuchungen kamen nun zahlreiche Hinterlassenschaften des II. Weltkrieges zum Vorschein. Sie wurden am Ende des Krieges in Bombentrichter geschoben und gerieten in Vergessenheit.
Die Bilder unten zeigen einige Funde. Dabei waren mehrere Haubitzen russischer Herkunft und ein deutscher Nebelwerfer. Verschiedene Räder von deutschen Panzerabwehrkanonen wurden auch geborgen.
Der exotischte Fund war aber eine Selbstfahrlafette aus dem I. Weltkrieg. Das Fahrzeug stammt aus Frankreich und trug dort die Bezeichnung "St. Chamond mortier de 280mm sur chenilles" (Mörser auf Ketten). Sie wurde vermutlich aus dem besetzten Frankreich nach Hannover gebracht, um sie hier mit einem anderen Geschütz auszurüsten.
Das Fahrzeug wurde ins Militärhistorische Museum nach Dresden gebracht.
 
Alle Bilder: © Dirk Darimont, freundlicherweise zur Verfügung gestellt
Selbstfahrlafette St. Chamond mortier de 280mm sur chenilles
St. Chamond St. Chamond
Das dazugehörige umgerüstete Geschütz
Geschütz Geschütz Geschütz
Haubitze 122mm M-30
M-30 M-30 M-30
M-30 M-30
M-30 M-30
15cm Nebelwerfer
Nebelwerfer Nebelwerfer
Räder evtl. von PAK 7,5cm 40
Räder Räder
 
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